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Extreme Hitzesommer, versiegelte Flächen und zunehmender Klimadruck stellen Städte weltweit vor große Herausforderungen. Besonders dicht bebaute Stadtteile heizen sich stark auf und verwandeln sich in sogenannte „urbane Hitzeinseln“.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass urbane Grünflächen zunehmend an Bedeutung gewinnen – sei es als Dachgrün, Fassadenbegrünung oder klassische Grünfläche am Boden. Ziel von Stadtplanung und Kommunen ist es, die Luftqualität zu verbessern und zugleich das Wohlbefinden der Menschen durch kühlere Temperaturen, Schatten und attraktive Aufenthaltsräume zu steigern.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Pflanzen sich für eine urbane Begrünung eignen, wie smarte Bewässerungssysteme funktionieren und worauf Kommunen, Bauämter und Unternehmen bei der Pflege und Wartung achten sollten. Entdecken Sie praxisnahe Lösungen für die grüne Stadt der Zukunft!
Die grüne Stadt der Zukunft verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Ziel ist es Pflanzen systematisch in urbane Infrastrukturen zu integrieren. So entsteht nicht nur ein spürbarer Kühleffekt, sondern auch ein ökologisches Gleichgewicht.
Stadtbegrünung ist damit nicht nur eine optionale Verschönerung, sondern vor allem eine zentrale Strategie gegen Klimawandel und Überhitzung. Sie macht Städte widerstandsfähiger, lebenswerter und attraktiver.
Vom Dachgrün bis zum Grünstreifen: Stadtbegrünung ist der Schlüssel für klimaresiliente urbane Räume. Jede bepflanzte Fläche in der Stadt – ob klein oder groß – trägt dazu bei, das Mikroklima zu verbessern und die Lebensqualität aller zu steigern.
| Bereich | Beispiele | Nutzen und Wirkung |
|---|---|---|
| Öffentliche Grünanlagen |
Parks, |
Erholung, Begegnung, Aufenthaltsqualität, Biodiversität |
| Straßenbegleitgrün |
Baumreihen, |
Ökologische und optische Aufwertung von Verkehrswegen, Verschattung, Feinstaubbindung |
| Dachgrün und Begrünung für Fassaden |
Gründächer, |
Gebäudekühlung (Verdunstung und Verschattung), Regenwasserspeicherung |
Für Dach- und Fassadenbegrünung, Pflanzkübel und Parklets bieten sich hitzetolerante, trockenheitsresistente und pflegearme Pflanzen an. Sie überstehen lange Trockenperioden und tragen gleichzeitig zur Verdunstungskühlung bei.
Typische Beispiele:
Straßenbäume sind zentrale Elemente der Stadtbegrünung. Sie spenden Schatten, reduzieren die Oberflächentemperatur von Asphalt um mehrere Grad und wirken wie natürliche Klimaanlagen. Ihre Wurzelsysteme unterstützen die Versickerung von Regenwasser und entlasten so die Kanalisation. Geeignete Arten für Straßenstandorte sind beispielsweise Ahorn, Linde, Amberbaum oder Gleditschie – sie zeichnen sich durch Hitzetoleranz, tiefreichende Wurzeln und hohe Verdunstungsleistung aus.
Geeignete Arten für Grünstreifen sind beispielsweise Ahorn, Linde, Amberbaum oder Gleditschie – sie zeichnen sich durch Hitzetoleranz, tiefreichende Wurzeln und hohe Verdunstungsleistung aus.
Neben Bäumen spielen auch Sträucher, Stauden und Kletterpflanzen eine wichtige Rolle für die urbane Begrünung. Sie bringen Struktur und Vielfalt in die Pflanzkonzepte, sind vergleichsweise pflegeleicht und lassen sich flexibel in Kübeln, Parklets oder an Fassaden einsetzen.
Sie haben Fragen zu den geeigneten Baum- und Pflanzenarten? Wir beraten Sie gern, welche Variante sich für Ihren Außenbereich am besten eignet.
Damit Pflanzen in Städten gedeihen können, sind durchdachte Bewässerungs- und Wassermanagementsysteme unverzichtbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Ansätze, die urbane Begrünung effizient und nachhaltig unterstützen.
Automatisierte Tropfbewässerung für Dachgärten und Fassaden:
Vorteile:
Moderne Bewässerungssysteme für Grünflächen lassen sich über Sensoren steuern, die Feuchtigkeit und Wetterbedingungen überwachen. So wird nur dann Wasser zugeführt, wenn es tatsächlich nötig ist.
Nutzung von Regenwasserrückhalt
Die Kombination von Begrünungssystemen mit Regenwasserrückhalt ist ein effektiver Ansatz zur nachhaltigen Wassernutzung:
Rigolen sind unterirdische Mulden oder Hohlräume, die Regenwasser aufnehmen und versickern lassen. Sie bieten gleichzeitig eine nachhaltige Bewässerung der Straßenbäume und verhindern Staunässe auf Straßen und Gehwegen.
Gründächer können durch spezielle Retentionsschichten Regenwasser speichern und bei Trockenperioden an die Pflanzen abgeben. Diese Technik unterstützt nicht nur die Begrünung, sondern entlastet auch die städtische Kanalisation.
Die Verbindung von Grün- und blauer Infrastruktur schafft synergetische Effekte: Diese Systeme integrieren Regenwasserspeicherung, Versickerung und gezielte Pflanzenbewässerung in einem Konzept. So wird das Wasser optimal genutzt und urbane Grünflächen bleiben vital und widerstandsfähig.
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Regelmäßige Pflege ist der zentrale Hebel, damit Begrünung dauerhaft kühlt, schützt und gut aussieht.
Hier empfiehlt sich ein klarer Pflegeplan mit definierten Intervallen und Zuständigkeiten.
| Basis-Pflegemaßnahmen für alle Systeme | |
|---|---|
| Bewässerung |
|
| Nährstoffe |
|
| Schnitt und Formgebung |
|
| Schädlinge / Krankheiten bekämpfen |
|
| Abflüsse & Abläufe kontrollieren |
|
| Substratpflege |
|
| Sicherheitscheck |
|
| Empfohlene Intervalle | |
|---|---|
| Sichtkontrolle |
|
| Bewässerung |
|
| Schnitt |
|
Wichtiger Hinweis: Fassadenbegrünung und Dachgrün haben höhere Wartungsanforderungen als rein bauliche Lösungen. Ein klarer Wartungsplan verhindert Folgeschäden und erhält die Kühlwirkung der Stadtbegrünung. Regelmäßige Inspektionen, saubere Abläufe und funktionierende Bewässerungssysteme sichern nicht nur die Vitalität der Pflanzen, sondern verlängern auch die Lebensdauer der gesamten Anlage – ökologisch wie wirtschaftlich.
Im ZIEGLER-Shop gibt es zahlreiche Überdachungen mit Dachbegrünung im Angebot.
Wir von ZIEGLER verbinden Begrünung, Wasser und Stadtmöblierung zu funktionierenden Kühlsystemen im Stadtraum. So entsteht aus punktuellen Maßnahmen eine durchgängige, wartungsfreundliche und messbar kühlende Stadtstruktur – vom Pflanzkübel bis zur begrünten Überdachung.
Jetzt urbane Kühlung erlebbar machen: mit unseren Pflanzbehältern, intelligentem Baumschutz und leistungsstarker Dachbegrünung – für kühle Plätze, vitale Bäume und eine attraktive Architektur für die grüne Stadt der Zukunft.
Parklets verwandeln einzelne Parkplätze in kleine Aufenthaltsinseln – ausgestattet mit Sitzmodulen, Pflanzkübeln und klimawirksamen Grünflächen. Ideal für Geschäftsstraßen, Gastronomie und verdichtete Quartiere.
Begrünbare Überdachungen verbinden funktionalen Wetterschutz mit spürbarer Klimawirkung. Sie schaffen Schatten, verbessern das Mikroklima durch Verdunstungskühlung und bieten zusätzliche Retentionsflächen für Regenwasser. Ideal für Wartezonen, Eingänge, Plätze und stark versiegelte Bereiche.
Schnelle, elegante Verschattung für Hitzeschwerpunkte. In Kombination mit Pflanzkübeln entsteht der Doppel-Effekt aus Schatten und Verdunstungskühlung.
Sichern Wurzelraum und Barrierefreiheit im Straßenraum. Unterschiedliche Designs, hohe Belastbarkeit – für langlebige, klimawirksame Straßenbäume.
Urbane Kühlung entsteht, wenn Grünflächen, Dachgrün, Fassadenbegrünung und Wassermanagement zusammenspielen: hitze- und trockenheitsfeste Pflanzen, eine wassersensible Infrastruktur und pflegefreundliche Systeme.
ZIEGLER-Produkte ermöglichen genau diese Verknüpfung: Sie schaffen verschattete Aufenthaltsorte, schützen Bäume langfristig, integrieren Pflanzvolumen und lassen sich modular kombinieren. So wird aus punktueller Begrünung eine klimaresiliente Stadtstruktur mit messbarer Kühlleistung und hoher Aufenthaltsqualität.
Die grüne Stadt der Zukunft ist mehr als nur Begrünung – sie ist ein intelligentes System aus Grünflächen, Dachgrün, Fassadenbegrünung und smarter Infrastruktur, das Städte lebenswerter und klimaresilienter macht.
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Wir unterstützen Sie gern mit einem Konzept-Check, Produktempfehlungen, Ausschreibungstexten oder Förderhinweisen. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf!
Häufig gestellte Fragen und kompakte Antworten
– praxisnah erklärt und leicht verständlich:
Sonnenverträgliche Kletterer (z. B. Wilder Wein, Geißblatt, Kletterhortensie in ausreichendem Volumen) sowie trockenheitsresistente Stauden/Gräser. Wichtig: genügend Substrat, Tropfbewässerung, Hitzestress-Monitoring.
Mehr Substrat = stabileres Mikroklima und weniger Pflege. Extensivdächer arbeiten flacher; Intensivaufbauten und Kübel benötigen deutlich mehr Volumen (Statik/Brandschutz beachten).
Regelmäßig schneiden und kontrollieren, Abstände zu Öffnungen/Rinnen einhalten, Rankhilfen gezielt führen; keine unkontrollierte Durchdringung von Fugen/Lüftungen.
Je nach Bundesland/Gemeinde: anzeige- oder genehmigungspflichtig, insbesondere bei Fassaden- & Dachbegrünungen (Statik, Brandschutz, Denkmalschutz). Baumschutz: lokale Gesetze beachten. Entwässerung/Rigolen: lokale Nachweise gemäß kommunaler Vorgaben.
Automatisierte Bewässerung, robuste Arten, größere Pflanzvolumina, wartungsfreundliche Details, datenbasierte Pflege.
Ja – u. a. über KPC, klimaaktiv sowie Länder- und Stadtprogramme. Status & Fristen vor Antragstellung prüfen.